Lunch surprise – James Oesi
Der Kontrabassist und Ausnahmekünstler ist Artist in Residenz 2026. Seine Mittagskonzerte, Überraschungsprogramme des Künstlers aus seinem umfangreichen solistischen Repertoire, finden an wechselnden Orten im Areal des Öhninger Klosters statt. „Kaum jemand hätte die spannenden Klangabenteuer in Verbindung mit einer äußerst kommunikativen Live-Präsenz für möglich gehalten“ schreibt der Musikjournalist Stefan Pieper begeistert über den aus Südafrika stammenden James Oesi und dessen mitreißende Interpretationen von Luciano Berio, Johann Sebastian Bach und Sofia Gubaidulina.
Und der Dirigent und Plattenproduzent Geoffrey Simon schwärmt von diesem jungen „Musiker von außergewöhnlicher Intelligenz und Einsicht, der … dazu bestimmt ist, nicht nur als Spieler, sondern auch als kreative Kraft zur Welt der Musik beizutragen.“
Seit seiner Ankunft in den Niederlanden im Jahr 2009 ist James Oesi zu einem bekannten Gesicht in der Welt der klassischen und zeitgenössischen Musik geworden. Als einer der wenigen, die sich auf den Bass als Soloinstrument konzentrieren, hat er Soloprogramme – unter anderem mit Werken von Bach, Beethoven und Rachmaninoff – in renommiertesten Konzertsälen Europas gespielt.
James Oesi
Der südafrikanische Kontrabassist James Oesi hat sich seit seiner Übersiedlung in die Niederlande 2009 als einer der profiliertesten Solisten seines Instruments etabliert. Als Spezialist für den Kontrabass als Soloinstrument begeistert er mit vielseitigen Programmen von Barock bis Moderne in renommierten Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam und bei internationalen Festivals. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Frankreich und Südafrika, zudem arbeitete er mit der Jazzlegende Abdullah Ibrahim zusammen.
Oesi ist regelmäßig in Rundfunk und Fernsehen präsent und gründete mit dem BassFest das weltweit einzige Festival seiner Art, dessen künstlerischer Leiter er ist. Seit 2024 leitet er zudem das Bachfestival Dordrecht. Neben seiner Solokarriere tritt er mit führenden Ensembles für Neue Musik auf und engagiert sich intensiv für die Erweiterung des Repertoires seines Instruments. Sein Debütalbum *Adoration* (2024) vereint klassische Werke mit Musik schwarzer Komponisten und wurde international gelobt.
Als Musiker verbindet Oesi Virtuosität mit erzählerischer Ausdruckskraft und außergewöhnlicher Bühnenpräsenz. Seine Programme zeichnen sich durch stilistische Offenheit, klangliche Vielfalt und die Leidenschaft aus, den Kontrabass in einem neuen Licht erlebbar zu machen.