Echoes of time
Großes Finale - Orchesterkonzert
„…du treibst mit mir auf kaltem Meer, doch eine eigne Wärme flimmert…“ (Richard Dehmel)
Mozarts Ouvertüre zu La Clemenza die Tito, die Menschlichkeit, Großmut und Versöhnung der Herrscher anmahnt.
Verklärte Nacht, Schönbergs hochromantische Klänge, die traumverloren und zutiefst bewegend Zukunft zaubern.
Das Tripelkonzert, grandioses Meisterwerk Beethovens, mit dem das Orchester und drei herausragende Solisten zum furiosen Fest der Harmonie und der Klänge laden. Ein zukunftsweisender Abschluss des Jubiläums.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Ouvertüre zu La clemenza di Tito, KV 621
Arnold Schönberg (1874–1951): Verklärte Nacht, op. 4
– Pause –
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Tripelkonzert C-Dur, op. 56
Anne Luisa Kramb, Violine
Phillip Schupelius, Cello
Julius Asal, Klavier
Leitung Jascha von der Goltz
Mit der Ouvertüre zu La clemenza di Tito öffnet Wolfgang Amadeus Mozart 1791 den Vorhang zu einem seiner letzten Bühnenwerke – und das gleich mit königlichem Anlass: Die Oper entstand zur Krönung Kaiser Leopolds II. in Prag. Und weil Kaiserfeste nach Größe verlangen, greift Mozart in die Geschichte des alten Roms: Der Herrscher Titus wird darin zum Vorbild, wie Macht, Milde und Menschlichkeit zusammengehen können.
Zugleich zeigt sich Mozarts unvergleichliche Fähigkeit, mit wenigen Gesten ein ganzes Bühnenuniversum anzudeuten. Noch bevor sich der Vorhang hebt, ist die Welt der Oper bereits spürbar – eine Welt, in der Großmut und Versöhnung über Rache triumphieren. Festliche Fanfaren und Pauken verkünden den Glanz des Hofes, spannungsreiche und lyrische Momente wechseln einander ab. dramatische Wirbel lassen menschliche Leidenschaft auflodern – und plötzlich blitzt mitten im Prunk eine zarte, lyrische Geste auf – als Zeichen wahrer Größe.
In wenigen Minuten entfaltet Mozart ein Miniaturdrama, das die ganze Oper vorbereitet: Triumph und Zweifel, Pathos und Güte, Spannung und Versöhnung. Noch bevor der erste Sänger die Bühne betritt, ist die Welt des Titus lebendig – ein musikalisches Königsporträt, das von menschlicher Wärme leuchtet und den Zuhörer mitreißt zwischen höfischem Glanz und innerer Größe.
Kaum ein Werk erzählt so eindringlich von innerer Wandlung wie Arnold Schönbergs Verklärte Nacht. Entstanden im Jahr 1899 innerhalb weniger Wochen in Wien, markiert es den Übergang zwischen Spätromantik und musikalischer Moderne – ein Werk am Rande zweier musikalischer Welten.
Schönberg war damals gerade 25 Jahre alt und noch tief geprägt von der Musik seines Vorbilds Richard Wagner und seines Freundes Alexander Zemlinsky. Das Werk gehört zu den eindrucksvollsten der spätromantischen Musik. Inspiriert vom Gedicht Richard Dehmel erzählt es eine zutiefst menschliche, existenzielle Geschichte: Zwei Menschen gehen nachts durch einen Wald. Die Frau gesteht ihrem Geliebten, dass sie ein Kind von einem anderen erwartet. Schönberg folgt dieser Handlung in einer einzigen, großen musikalischen Geste. Dunkle, spannungsgeladene Klänge wandeln sich allmählich in strahlende Harmonie. Die Musik erzählt von Schuld, von Mitgefühl und Vergebung – und von der Kraft menschlicher Nähe, selbst eine Nacht „zu verklären“. In der nächtlichen Landschaft wandeln sich Angst, Schuld und Verzweiflung durch Liebe und Mitgefühl in Vergebung und inneren Frieden.
Ursprünglich für Streichsextett komponiert, entfaltet die Musik in einem einzigen, durchgehenden Satz eine außergewöhnliche Ausdrucksdichte. Dichte Chromatik, schwebende Klangfarben und große Spannungsbögen zeichnen den Weg von Dunkelheit zu Licht nach. Bei seiner Uraufführung zunächst umstritten, gilt das Werk heute als eines der eindrucksvollsten Beispiele spätromantischer Klangsprache – ein emotionales Klangdrama von seltener Intensität.
Mit dem Tripelkonzert in C-Dur, op. 56 für Violine, Violoncello und Klavier betritt Ludwig van Beethoven musikalisches Neuland. Entstanden in den Jahren 1803/04, einer Phase der künstlerischen Neuorientierung, war das Werk vermutlich für das musikliebende Umfeld des Erzherzogs Rudolf von Österreich gedacht, der selbst Klavier spielte. Statt wie üblich einem einzelnen Solisten die Bühne zu überlassen, stellt Beethoven gleich drei Instrumente in den Mittelpunkt, die miteinander und mit dem Orchester in einen lebendigen Austausch treten.
Die ungewöhnliche Besetzung für Klavier, Violine und Violoncello mit Orchester verbindet kammermusikalischen Dialog mit sinfonischer Größe. Besonders das Violoncello erhält dabei eine hervorgehobene, teils virtuose Rolle. Schon der Beginn überrascht: Nicht die Violine, sondern das Violoncello eröffnet mit einer weit ausschwingenden Melodie den Dialog der Solisten. Im weiteren Verlauf entspinnt sich ein vielstimmiges Gespräch – mal virtuos und brillant, mal lyrisch und nachdenklich. Die drei Stimmen greifen einander auf, ergänzen sich und finden immer wieder zu gemeinsamen musikalischen Linien.
Gerade diese Idee des Dialogs zwischen unterschiedlichen Stimmen macht das Tripelkonzert zu einem Werk, das über seine Zeit hinausweist. Es lebt vom Zuhören, vom Austausch und von der Freude am gemeinsamen Gestalten – Werte, die auch die Höri Musiktage prägen, mit ihrem Geist von Offenheit, Begegnung und grenzüberschreitendem Miteinander. Im schwungvollen Finale, einer Polonaise, mündet das musikalische Gespräch schließlich in ein festliches gemeinsames Feiern der Klänge – ein klingendes Sinnbild für die verbindende Kraft der Musik.
Anne Luisa Kramb (Violine) wurde in der Violinklasse von Prof. Antje Weithaas an der Kronberg Academy und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ausgebildet. Seit Herbst 2024 ist sie Stimmführerin der 2. Violinen im Deutschen Sinfonieorchester Berlin (DSO). Zuvor war sie Akademistin der Berliner Philharmoniker. Im Sommer 2022 wurde die Violinistin mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet. Anne Luisa Kramb konzertierte unter anderem mit dem Ukrainischen Staatsorchester, dem MDR Sinfonieorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Göttinger Sinfonieorchester, der Staatskapelle Weimar und bei internationalen Festivals, so beispielsweise bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn und dem Festiwal Emanacje Krakau. Auftritte als Solistin und Kammermusikerin folgten im Konzerthaus sowie in der Philharmonie Berlin, der Philharmonie Kyiv, der Philharmonie Essen, der Alten Oper Frankfurt, der Carnegie Hall New York sowie der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle Hamburg. Das Aufeinandertreffen mit großen Musikern, wie Sir András Schiff, Sir Simon Rattle, Tabea Zimmermann, Christoph Eschenbach und Gidon Kremer bereicherte ihre Ausbildung sowohl solistisch als auch im Bereich der Kammermusik. Die junge Geigerin spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari (1724), die ihr aus dem Privatbesitz der Familie Wiegand zur Verfügung gestellt wird. Ihr Debut-Album „in:cantando“ erschien im Oktober 2023 bei GENUIN classics.
Philipp Schupelius (Cello)
Classic FM wählte Philipp Schupelius im März 2024 unter die 30 spannendsten Nachwuchsmusiker der Welt. Der vielfach ausgezeichnete junge Cellist begeisterte sein Publikum als Solist und Kammermusiker bereits auf zahlreichen europäischen Bühnen. Mit Leidenschaft widmet er sich besonderen Konzertformaten, Themenkonzerten und der Verbindung verschiedener Kunstformen in einem Konzerterlebnis. Derzeit studiert er an der Kronberg Academy in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt. Das Studium wird ermöglicht durch das Sodalitas-Patronat.
Im August 2023 gewann Philipp Schupelius den Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Für die mit diesem Preis verbundene CD-Produktion nahm der Cellist mit dem Ensemble „Metamorphosen“ Werke von Vivaldi und mit der Pianistin Yukino Kaihara Kompositionen von Rachmaninoff auf. Das Album, welches in Kooperation mit dem Deutschen Musikwettbewerb und Deutschlandfunk entstand, erschien im Januar 2025 beim Label Genuin Classics.
Seine im Beethoven Haus in Bonn aufgenommene Debut-CD: „Pau! A Tribute to Casals“ erschien im September 2023. Dabei erkundet Philipp Schupelius musikalisch die Gedankenwelt des Jahrhundertcellisten und Friedensaktivisten Pablo Casals, dessen 50. Todestag 2023 begangen wird.
Bereits mit 17 Jahren wurde Philipp Schupelius mit der „Discovery Award“ der International Classical Music Awards (ICMA) ausgezeichnet. Im Oktober 2022 erhielt er den Boris Pergamenschikow Grant und im gleichen Monat den Fanny-Mendelssohn-Förderpreis (click). Außerdem wurde er Ende 2021 mit dem First Great Award des Manhattan Music Competition und 2022 mit der Silbermedaille des Eurovision Young Musicians Contest ausgezeichnet. Er ist mehrfacher erster Bundespreisträger von Jugend musiziert. In der kommenden Saison ist Philipp Schupelius Debut-Artist im Nikolaisaal, Potsdam.
Philipp Schupelius konnte von außergewöhnlichen Musikern lernen, zunächst und allererst natürlich bei Wolfgang Emanuel Schmidt, dessen Schüler er seit sechs Jahren ist. Zuvor wurde er von Ulrich Voss unterrichtet. Wichtigen Rat erhielt er von Justin Pearson, Daniel Hope und Anssi Karttunen. Wesentlich war auch die Teilnahme an der Menuhin String Academy in Gstaad bei Ivan Monighetti im Jahr 2018. In Meisterkursen konnte er u.a. mit den inzwischen verstorbenen Ausnahmecellisten Lynn Harrell und Wolfgang Boettcher arbeiten. Ebenfalls im Rahmen von Meisterkursen erhielt er Unterricht von u.a. Jens Peter Maintz, Daniel Geiss und Frans Helmerson.
2017 debütierte Philipp Schupelius mit Tschaikowskys Rokoko Variationen und den Bergischen Symphonikern, das Konzert wurde vom WDR übertragen. Seitdem trat er solistisch und als Kammermusiker auf zahlreichen europäischen Bühnen auf. Im Herbst 2023 spielte er das Festkonzert zum 50. Todestag Pablo Casals‘ im Beethovenhaus in Bonn. Mit Daniel Hope (Violine) und Philip Dukes (Viola) spielte er u.a. beim Schleswig-Holstein-Musikfestival. 2024 wird Philipp Schupelius dort das eigens für ihn und den Percussionisten Leon Lorenz von Fazil Say komponierte Werk „For the children“ uraufführen.
Die Hoelzer v. Borckeschen Musikstiftung unterstützt Philipp seit 2020. Er war außerdem Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und der Jürgen-Ponto-Stiftung. Bereits 2018 erhielt er ein Stipendium der Kronberg Academy. Seit Oktober 2021 spielt er gemeinsam mit dem Pianisten Ron Huang für Yehudi Menuhin Live Music Now, Berlin.
Julius Asal
»Das Klavierspiel von Julius Asal hat mich augenblicklich in Staunen versetzt. Es ist mir rätselhaft, wie er zu seinem einzigartig sonoren Klang finden konnte. Das Instrument schien ihm ein Geheimnis zu erzählen.« MENAHEM PRESSLER
Der deutsche Pianist Julius Asal wuchs als ältester Sohn einer Musikerfamilie im Taunus bei Frankfurt am Main auf. Die ersten Berührungspunkte mit dem Klavier gab es, noch bevor er zu sprechen begann. Bereits als Kleinkind improvisierte er frei und spielte Gehörtes autodidaktisch am Instrument nach. Erst Jahre darauf erhielt er den ersten Unterricht und studierte später an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin sowie der Kronberg Academy.
Heute ist der Preisträger zahlreicher Wettbewerbe regelmäßiger Gast internationaler Festivals und renommierter Konzerthäuser, was ihn etwa in die Wigmore Hall London, den Wiener Musikverein, die Laeiszhalle Hamburg und die Suntory Hall Tokio führte. Besonders geprägt wurde Asal in den letzten Jahren durch die Zusammenarbeit mit seinen Mentoren Eldar Nebolsin und Sir András Schiff. Künstlerische Impulse erhielt er zudem von Musikern wie Alfred Brendel, Gidon Kremer und Menahem Pressler.
Im Frühjahr 2022 erschien Julius Asals Debütalbum beim spanischen Label IBS Classical mit Werken von Sergei Prokofjew sowie eigenen Arrangements aus dem Ballett Romeo und Julia, das internationale Anerkennung fand. 2023 unterzeichnete Asal einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon. Sein Debüt bei DG, Scriabin – Scarlatti, wird am 3. Mai 2024 veröffentlicht. Das Album verschränkt Skrjabins Klaviersonate Nr. 1 in f-Moll, op. 6, dessen frühe Präludien und eine seiner Etüden aus op. 8 mit sechs Sonaten von Scarlatti, darunter die melancholische Klaviersonate in f-Moll, K 466, und die sehnsüchtige Klaviersonate in B-Dur, K 544.
Das Improvisieren und ein dadurch nahezu muttersprachlicher Zugang zum Klavier sind ihm bis heute erhalten geblieben und zeigen sich mitunter in seinen Konzerten; so etwa im Oktober 2023 bei der Yellow Lounge der Deutschen Grammophon, wo der Pianist innerhalb weniger Stunden mit einem innovativen, klassische Werke mit Improvisationen verbindenden Konzept eingesprungen ist. Seine Interpretationen sowie die Zusammenstellung seiner Programme beschrieb die französische Zeitung Le Monde als »fesselnde Fremdartigkeit« und titelte »Die geheimen und feinen Allianzen des Julius Asal«.
Jascha von der Goltz
Jascha von der Goltz etabliert sich rasant als einer der beeindruckendsten Dirigenten seiner Generation. Er ist bekannt für seine elektrisierende Präsenz am Pult und seine außergewöhnliche Fähigkeit, Musik mit Energie und Präzision zum Leben zu erwecken. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er erstmals als Gewinner des 1. Preises beim 8. Internationalen Panula Dirigierwettbewerb in Vaasa (Finnland) sowie als Preisträger beim International Conducting Competition „Jeunesse Musicale“ 2019 in Bukarest.
In der Saison 2025/26 gibt von der Goltz sein Debüt beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, der Stuttgarter Philharmonie, dem Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias, der George Enescu Philharmonie, der Zuger Sinfonietta und dem Uppsala Chamber Orchestra. Zudem kehrt er u. a. zur Oulu Sinfonia, dem Staatstheaterorchester Braunschweig, der Kymi Sinfonietta und dem Kyiv Symphony Orchestra zurück. Ein besonderer Höhepunkt wird sein Debüt im prestigeträchtigen Goldenen Saal des Wiener Musikvereins im Frühjahr 2026 sein, wo er im Rahmen einer Tournee die Stuttgarter Philharmoniker mit Tschaikowskys Vierter Symphonie und Brahms’ Doppelkonzert dirigieren wird.
Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen Projekte mit den Bamberger Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, dem RTV Slovenia Radio Symphony Orchestra, der Kymi Sinfonietta und dem Sinfonieorchester St. Gallen. In der Saison 2024/25 gab er sein Debüt beim Orchestre Philharmonique de Strasbourg, der Sofioter Philharmonie und der Oulu Sinfonia sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival mit dem Kyiv Symphony Orchestra. Ein weiterer Höhepunkt war eine CD-Produktion mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und Christian Li für Decca Classics.
Von 2021 bis 2023 war er als Assistenzdirigent des Musikkollegiums Winterthur unter Roberto González-Monjas tätig, leitete zahlreiche Projekte und sprang im Frühjahr 2022 kurzfristig für Matthias Pintscher ein. Seit 2024 ist von der Goltz Assistenzdirigent des Spanischen Nationalorchesters, wo er eng mit Chefdirigent David Afkham zusammenarbeitet. Zudem pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern und deren Chefdirigenten Adam Fischer.
Geboren in eine musikalische Familie, begann von der Goltz früh mit dem Studium von Cello und Schlagwerk, bevor er auch Klavier hinzunahm. Prägende Orchestererfahrungen sammelte er im Landesjugendorchester Baden-Württemberg unter Christoph Wyneken, der einen entscheidenden Einfluss auf seine künstlerische und persönliche Entwicklung hatte. Zu seinen Mentoren zählen außerdem Johannes Schlaefli, Jorma Panula, Ole Kristian Ruud und Roberto González-Monjas.
Nach einem freiwilligen sozialen Jahr in Nicaragua begann von der Goltz sein Dirigierstudium in Freiburg und schloss anschließend seinen Master in der renommierten Dirigierklasse von Johannes Schlaefli an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Ein Studienaufenthalt an der Norwegischen Musikakademie in Oslo brachte ihn seinen norwegischen Wurzeln näher und vertiefte seine Leidenschaft für nordisches Repertoire und nordische Kultur.