Die Silhouette des mächtigen Gebäudeensembles dominiert das Landschaftsbild seit mehr als 900 Jahren. Die Ursprünge seiner Gründung sind ungewiss. Kaiser „Barbarossa“ bestätigt 1155 und 1166 die Zugehörigkeit des Stiftes zum Bistum Konstanz. Umittelbar an der deutsch-schweizerischen Grenze, wo sich der See im Rhein verliert, geben die Stiftsgebäude Zeugnis ihrer bewegten Geschichte.
Die Höri Musiktage rücken das Augustiner Chorherrenstift als Zentrum der Kultur in die öffentliche Wahrnehmung. Sie möchten Impulse zur Entwicklung eines adäquaten Nutzungskonzepts für das Baudenkmal geben. Der Gebäudekomplex könnte künftig ein vielfältiges Angebot beherbergen: Bereiche der Gastlichkeit und Angebote lebendiger Kunst und Kultur könnten sich ergänzen und gegenseitig befruchten.
Die von den Höri Musiktagen 2023 ins Leben gerufene Kooperationgemeinschaft Kultur.Konvent.Öhningen (KKÖ) strebt die Etablierung eines kulturellen Zentrums in Teilbereichen des Gebäudes an.
www.kulturkonventoehningen.de/willkommen
www.oehningen.de/gemeinde/kultur-und-bildung/augustiner-chorherrenstift
Dem Denkmal verpflichtet
Unsere musikalische Aufmerksamkeit gilt den bedeutenden Kulturdenkmalen am westlichen Bodensee, insbesondere dem Augustiner Chorherrenstift Öhningen, der Romanischen Wallfahrtskirche St. Genesius in Öhningen-Schienen und den zerstörten Orten einstigen jüdischen Lebens im Ortsteil Öhningen-Wangen, so z.B. dem Tor zum Gedenken am Platz der ehemaligen Synagoge.
Ebenso haben wir die musikalische Zusammenarbeit mit bestehenden kulturellen Institutionen und Einrichtungen der Höri und der schweizerischen Nachbargemeinden im Blick.