Trio Y

Frühjahrs-Tri(o)logie Moos/Halbinsel Höri

Sonntag

19

.

03

.

2023

18 Uhr

20€ | Tri(o)logie 50€

Bürgerhaus Moos

DE

TanzBar

Trio Y

Konny Chen, Flöte
Yulia Drukh, Klarinette  
Tobias Drewelius, Klavier

In „TanzBar“ dreht sich alles um die schönste Form, den Körper in Bewegung zu bringen. Das vielfach auch international ausgezeichnete Trio erkundet die zahllosen Ideen von Komponist*innen des 20. und 21. Jahrhunderts, die Vielzahl der verschiedenen Ausdrucksformen des Tanzes in Musik zu übertragen. Die Palette reicht hierbei vom klassisch-mondänen Walzer bis hin zu den wummernden Beats und energiegeladenen Rhythmen aus Techno und Breakdance.
Das Programm hält dabei einige Überraschungen bereit ‒ hinter manch harmlos klingendem Titel verbirgt sich eine echte Wundertüte!

Programm:

Ian Clarke  (*1964)
Zoom Tube
für Flöte solo (1999)

Iris ter Schiphorst  (*1956)
Hi Bill!
für Bassklarinette solo (2005)

Erik Satie  (1866-1937)
aus: Pièces froides für Klavier (1897)
II. Danses de Travers
En y regardant à deux fois
Passer
Encore


Libby Larsen  (*1950)
Barn Dances
für Flöte, Klarinette und Klavier (2001)
Forward Six and Fall Back Eight
Divide the Ring
Varsouvianna
Rattlesnake Twist


Pause

Camille Saint-Saëns  (1835-1921)
Tarantelle op. 6
für Flöte, Klarinette und Klavier (1857)

Dave Brubeck (1920-2012)
Blue Rondo à la Turk
arrangiert für Flöte, Klarinette und Klavier von Igor Drukh (2015)

Dmitri Schostakowitsch  (1906-1975)
Vier Walzer
arrangiert für Flöte, Klarinette und Klavier von Lewon Atowmjan (1955)
Frühlingswalzer
Valse Scherzo
Walzer
Drehorgelwalzer


Guillaume Connesson  (*1970)
Techno-Parade
für Flöte, Klarinette und Klavier (2010)

Lucas, Lena und der Schlüssel der WunderMitmach-Musik für Kinder
Kinderprogramm am Sonntag 19.3.2023 um 11 Uhr, Bürgerhaus Moos

Trio Y besteht aus drei Preisträger*innen internationaler und nationaler Wettbewerbe, ist gefördert durch verschiedene Stipendien und konnte etliche weiteren Preise entgegennehmen.  Das Ensemble wurde mit einem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs DMW 2021 ausgezeichnet und in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen. Eins der wichtigsten Ziele des Trios ist es, zeitgenössische Musik auf der Bühne selbstverständlich zu machen, junge Menschen dafür neu zu begeistern und Berührungsängste erfahrenerer Konzertgänger*innen charmant aufzulösen.

Die Künstler*innen schlossen ihr Studium mit Auszeichnung ab und erhielten Impulse durch jeweils mehrere Meisterkurse bei renommierten europäischen Professoren. Sie sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und darüber hinaus Träger verschiedener Stipendien und Auszeichnungen.

Yulia Drukh, Klarinette, ist Tochter des bekannten russischen Komponisten Igor Drukh und hierdurch mit aktueller Musik aufgewachsen. Neben ihrem Klarinetten-Studium studierte sie auch Neue Musik an der HMDK Stuttgart und nimmt regelmäßig zeitgenössische Werke in ihr Repertoire auf. Sie arbeitete als stellv. Solo-Klarinettistin bei den Düsseldorfer Symphonikern und als Solo-Klarinettistin im Osnabrücker Symphonieorchester.  Momentan arbeitet sie als Bassklarinettistin bei den Dortmunder Philharmonikern, konzertiert aber auch umfangreich als Solistin und Kammermusikerin. Daneben beteiligte sie sich aktiv an der Organisation des Festivals Zeitlose Musik in Karlsruhe (2015-2020) und hatte einen Lehrauftrag im Bereich Praxis Neue Musik an der HMDK Stuttgart inne (2021-2022). Sie gehört zu den wenigen Klarinettist*innen, die beide Systeme – Französisch und Deutsch – hervorragend beherrschen.

Konny Chen, Flöte, studiert derzeit an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Flötenklasse bei Evelin Degen, Leiterin des Neue-Musik-Ensembles E-MEX. Schon als Jugendliche war sie Mitglied im Landesjugendensemble Chiffren, gewann außerdem im Rahmen des Wettbewerbs Jugend musiziert den Hans Sikorski-Gedächtnispreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes. Aktuell ist sie Piccolistin bei den Augsburger Philharmonikern. Sie hatte Zeitverträge im Staats- orchester Braunschweig und in der Neuen Philharmonie West- falen, sammelte zusätzliche Orchestererfahrung u. a. bei den Essener Philharmonikern, im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und bei der NDR Radiophilharmonie.

Tobias Drewelius, Klavier, studierte Komposition, Musiktheorie und Dirigieren u. a. bei Manfred Trojahn, Andreas Weiss und Johannes Menke. Zu seiner pianistischen Ausbildung trugen Yumiko Maruyama und Kalle Randalu entscheidend bei. Er wildert als Pianist und Ensembleleiter gerne in verschiedenster Musik von 1400 bis heute, ist Dirigent des KIT Sinfonieorchesters und unterrichtet Gehörbildung und Dirigieren Zeitgenössischer Musik an der Musikhochschule Karlsruhe. 2022 gewann er er den Internationalen Erich-Bergel-Dirigentenwettbewerb.


No items found.