Daniel Gallmann – Pastorale

Kunstbrücke

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2020

04.06.2021

Kirchen in Öhningen und Stein am Rhein

DE/CH

Grenzübergreifende Kunstinstallation
in den Kirchen von Öhningen und Stein am Rhein
4. Juni 2020 bis 4. Juni 2021

Stiftskirche St. Hippolyt und Verena, Öhningen

Romanische Wallfahrtskirche St. Genesius Schienen

Kirche St. Pankratius, Wangen

Stadtkirche Stein am Rhein,

  • Die geplante Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag 4. Juni 2020 in der Stiftskirche Öhningen müssen wir aufgrund der Covid 19 Krise leider verschieben. Sie wird zur Abschlussveranstaltung Anfang Juni 2021. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
  • In den Kirchen wird eine Informationsbroschüre zum Werk Daniel Gallmanns und zur Kunstbrücke zwischen Öhningen und Stein am Rhein ausliegen.

Die Kunstbrücke schafft die symbolische und faktische Verbindung im Grenzraum von DE und CH zum gemeinsamen Kulturraum Westlicher Bodensee und Rhein, sie verbindet historisch zusammengehörende sakralen Orte, pastoral, künstlerisch und geografisch.

Daniel Gallmann erläutert sein Werk:

„Eigentlich müssten wir die Bedürfnislosigkeit fördern, aber wir machen genau das Gegenteilige, wir wecken dauernd neue Bedürfnisse und Begierden. Wir haben keine neue Mission, wir befeuern nur ein Konsumsystem: Immer neu und immer schneller lautet die Devise. Die Dienstfertigkeit gegenüber dem Markt ist erschreckend und die Kunst ist zu einem Bestandteil der Konsum- und Unterhaltungsindustrie geworden. Dagegen gilt es widerständige Haltungen einzunehmen: Wenn der Kunstmarkt ständige Innovation fordert, antworte ich mit Nullinnovation. Der Forderung nach immer neuen kreativen Hervorbringungen setze ich das immer Gleiche und immer schon Dagewesene entgegen, man muss sich widersetzen. Wir können auf dem bisherigen Weg nicht zu uns selbst finden. Jedes Ergebnis muss im Zeitalter der Eventkultur schnellstmöglich der nächsten Innovation weichen. Aber jede Innovation befriedigt wieder nicht alle Wünsche, also wartet man ungeduldig auf die nächste. Dieses System anästhesiert uns. Die Entfremdung des Menschen von sich selbst hat unsere Erwartungen übertroffen. Das eigentlich Reaktionäre dieses Systems ist, dass es an diesem immer weiter, höher, schneller festhalten will.“ Daniel Gallmann

"Mit der Malerei von Daniel Gallmann setzt eine neue Phase der Selbstbesinnung der Kunst ein. In seinen Werken wird die existenzielle Dimension von Kunst freigelegt und ihre unbedingte Offenheit für das Leben ins Werk gesetzt. Gallmann erarbeitet seit über 20 Jahren - Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr ausschliesslich zwei bildliche Formulierungen: ein Figurenbild in der Manier einer Anna-Selbdritt-Darstellung und eine Landschaft als Pastorale." Paolo Bianchi

Daniel Gallmann „Pastorale" (http://www.daniel-gallmann.ch)

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