Christian Benning Percussion Group

BEAThoven & Xenakis

Freitag

05

.

08

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2022

20 Uhr

25 €

Kirchhof Stiftskirche Öhningen

DE

"Phänomenal" Süddeutsche Zeitung

"Rhythmische Genies" Die ZEIT

"Klangfeuerwerk mit Christian Benning Percussion Group - Mit übersch.umender Spielfreude [...] lotete Christian Benning alle melodischen und dynamischen Möglichkeiten jedes einzelnen Instrumentes aus und erweiterte sie um unerhört-neuartige Effekte." Münchner Merkur

Ein akustisches und optisches Vergnügen der Extraklasse - Standing ovations und laute Bravorufe." Hannoversche Allgemeine Zeitung

"Christian Bennings instrumentale Virtuosität, die er vielfach mit technischer Präzision und Finesse unter Beweis stellte, ergänzt er ebenso durch sanft anmutiges Spiel, bei dem der Saal der Elbphilharmonie vor Spannung und purer Emotion die Luft anhielt." Hamburg Magazin

Wie hätte ein Ludwig van Beethoven wohl komponiert, wenn zu seinen Lebzeiten bereits Instrumente wie Marimba, Vibraphon oder Drumset existiert hätten?

Christian Benning, Marcel Morikawa, Patrick Stapleton, Felix Kolb, Godwin Schmid, Jan Cibej ist die Stammbesetzung aus der ein Quintett zu den Höri Musiktagen kommt.

Die Musiker lernten sich allesamt während ihrer Studienzeit an der Münchener Hochschule für Musik und Theater kennen. Dort studierten sie bei Peter Sadlo, Alexej Gerassimez, Adel Shalaby, Raymond Curfs, Arnold Riedhammer, und Wolfram Winkel, die alle als Förderer des Ensembles gelten. Erste gemeinsame internationale Konzerte der jungen Musiker fanden bereits 2012 in Ägypten und im Oman statt. Offiziell gegründet wurde die reine Schlagzeuger-Formation durch den Solisten und künstlerischen Leiter Christian Benning im Jahr 2015, zunächst unter dem Namen Christian Benning & Percussion No. 1. Konzerte fanden seither u.a. im Karlsruher Zentrum für Kunst & Medien, in der Hamburger Laeiszhalle, bei den Europäischen Wochen in Passau oder in der Münchener Philharmonie statt.

Die Christian Benning Percussion Group (seit 2020) startete mit wegweisenden Debütkonzerten im Rahmen internationaler Festivals und in bedeutenden Konzerthäusern in Deutschland (Karlsruher Zentrum für Kunst & Medien, Laeiszhalle Hamburg, Europäischen Wochen Passau, Philharmonie Münchener), Österreich und Italien im vergangenen Jahr mit dem Programm BEAThoven.

Für 2022 haben sich die Percussionisten einem ganz besonderen Projekt, dem Jubiläum von Iannis Xenakis (1922-2001) gewidmet. Der französisch-griechische Komponist gilt nicht nur aufgrund seiner revolutionären und neuartigen Kompositionstechniken sowie seines mathematisch-geprägten Kompositionsstils als einer der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts, sondern er hat durch sein Schaffen und seine Werke auch maßgeblichen Anteil daran, dass das Schlagwerk als Solo- und Kammermusik-Instrument seinen festen Platz in der Musikwelt einnehmen konnte.

Dem Ensemble wird die große Ehre zuteil, am 29. Mai 2022 im Teatrul Maria Filotti in Xenakis’ rumänischer Geburtsstadt Braila an dessen 100. Jahrestag das offizielle Jubiläumskonzert zu gestalten. Das Programm basiert auf dem Grundgedanken, Iannis Xenakis zur Feier seines Jubiläumsjahres mit Großmeistern der Musikgeschichte auf eine Stufe zu heben, die ebenfalls ihrer Zeit voraus waren und dabei neue schöpferische Maßstäbe setzten. Im Repertoire im Rahmen dieses künstlerischen Vorhabens werden Sätze und komplette Versionen von Xenakis’ bedeutendsten Kompostionen für Schlagzeug (darunter Rebonds, Okho, und Pleïades) mit Werken bzw. Arrangements von Komponisten verflochten, die auch einem breit gefächerten Publikum vertraut sind. Da Xenakis den Großteil seines Lebens und Schaffens in Parisverbracht hat, spielen neben Johann Sebastian Bach oder Ludwig van Beethoven zudem auch als Pariser „Stadtgenosse“ Maurice Ravel sowie sein zwischenzeitlicher Lehrer und Förderer Olivier Messiaen im Konzertprogramm eine Rolle.

Rebonds wurde zwischen 1987 und 1989 (nach Psappha) als zweites und letztes Solo- Werk für Percussion von Iannis Xenakis komponiert. Viele verschiedene Elemente dieses Stücks, so u.a. die Idee der Unbestimmtheit sowie der Effekt des erzeugten Eindrucks, es würden mehr als nur ein Spieler die Ostinati und Rhythmus-Linien interpretieren, haben völlig neue Klangfarben und einen neuen Charakter für Solo-Percussion geschaffen.

TRADITION. TRANSFORMATION. ZUKUNFT

Der künstlerische Leitsatz und Anspruch der Christian Benning Percussion Group könnte treffender kaum beschrieben werden. Christian Benning hat es sich gemeinsam mit seinen kongenialen Partnern und Kollegen Patrick Stapleton, Marcel Morikawa, Felix Kolb und Godwin Schmid zur Aufgabe gemacht, neben Klassikern der modernen Schlagzeugliteratur auch Werke der namhaftesten und prägendsten Komponisten der zurückliegenden Jahrhunderte wie z.B. Bach, Ravel oder Beethoven aufzugreifen, und diese in rein percussiver Kammermusik-Besetzung zu transformieren.

Letzt genannter stand spätestens seit 2020 ganz besonders im Fokus des inzwischen international aufstrebenden und sich mehr und mehr etablierenden Quintetts, als die Musikwelt dessen 250. Jubil um feierte, wobei das weite Feld der Percussion vor 250 Jahren noch gar nicht in der heutigen Form existierte. Wie hätte ein Ludwig van Beethoven wohl komponiert, wenn zu seinen Lebzeiten bereits Instrumente wie Marimba, Vibraphon oder Drumset existiert hätten? Genau dieser Frage möchte das Ensemble in seinem BEAThoven-Programm auf den Grund gehen und sie sowohl durch eigene als auch exklusiv für das Ensemble geschriebene Arrangements (wie zum Beispiel der berühmten Mondscheinsonate) auf seine ganz eigene Art beantworten

Durch völlig neue Klangfarben aufgrund der diversen Schlaginstrumente, durch einen Groove, den diese ungewöhnliche Besetzung förmlich in sich trägt, sowie durch die Kombination und Implementierung verschiedenster Musikstile, gelingt es den Künstlern auf einzigartige Weise, die Zeitlosigkeit dieser jahrhundertealten Musik entsprechend hörbar zu machen und zu verkörpern - ein wahrer Aufbruch in die Zukunft, aus der Tradition heraus!

https://www.christianbenning.de

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