Barocke Pracht

Konzert der Barock-Akademie der Höri Musiktage

Donnerstag

04

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08

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2022

19.30 Uhr, Einlass 18.30

25 €

MAC Museum Art & Cars, Singen

DE

18 junge Profis für Alte Musik – spielen unter der Leitung der namhaften Kennerin und Barockspezialistin Petra Müllejans spielen Werke von Heinrich Biber, Georg Muffat, Heinrich Schmelzer und Antonio Vivaldi.

MAC Museum Art & Cars, Skylounge, Parkstraße 5, 78224 Singen/Htwl.

Programm:

Antonio Vivaldi (1678 – 1741):: Concerto für Violine und Violoncello „Il Proteo o sia il mondo al rovescio“

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644 – 1704): Sonata à 6 „Die Pauern Kirchfahrt“

Antonio Vivaldi: Concerto für Violine „Der Herbst“ (L’autunno ) aus "Die vier Jahreszeiten“ (Le quattro stagioni)

Heinrich Schmelzer (1623 – 1680): Serenata con altre arie

Antonio Vivaldi: Concerto für Violine „Der Winter“  (l’inverno) aus "Die vier Jahreszeiten“ (Le quattro stagioni)

Antonio Vivaldi: La Folia

Georg Muffat (1653 – 1704): „Chaconne“ aus Sonata Nr. 5

Es war der französische König Ludwig XIV., der am 23. Februar 1653 im legendären Ballet de la nuit als tanzender Apollo im Sonnenkostüm die Bühne betrat. Er ließ den gesamten (Hof-)Staat um sich herumtanzen und damit keinen Zweifel an seiner großen hierarchischen Choreographie: im Zentrum stand der Sonnenkönig.

Damit war das Ballet zur vorherrschenden Kunstform geworden. An den Höfen Europas wetteiferte man mit Opern, Balletten und Banketten. Die besten Musiker reisten kreuz und quer durch von Kriegen gebeutelte Lande um glanzvolles Amüsement in die Spiegelsäle der Herrscher zu bringen.

Johann Heinrich Schmelzer reiste aus Niederösterreich über Wien nach Prag, Heinrich Ignaz Franz Biber aus Böhmen über Wien an den erzbischöflichen Hof in Salzburg, George Muffat aus Paris nach Straßburg, Salzburg und schließlich nach Rom.

Antonio Vivaldi, der Star aus Venedig, zog an den habsburgischen Hof in Wien, um seinen Glanz zu mehren. Vergeblich: Dort schenkte man ihm bis zu seinem Tod keine Beachtung. Vivaldis Jahreszeiten kennt heute jedes Schulkind, die Werke seiner einst berühmten Berufskollegen hingegen sind kaum noch bekannt.

Junge Spezialistinnen und Spezialisten für Alte Musik lassen die Werke dieser Meister auf historischen Instrumenten In lebendiger Frische neu erstrahlen. Die Leitung des Projekts hat die namhafte Barockspezialistin und Mitbegründerin des Freiburger Barockorchesters Petra Müllejans.

Das Barockorchester der Höri Musiktage:

Gustavo Vergara, Violine

Anna Brandis, Violine

Judith von der Goltz, Violine

Rebecca Raimondi, Violine

Sólrún F. Wechner, Violine

Veronika Böhm, Violine

Rodrigo Pandorfa Garrido, Violine

Rodrigo Aros Rodríguez, Violine

Emanuele Breda, Violine

Joaquin Reyes Borquez, Viola

Maider Díaz de Greñu, Viola

Anne Clement, Violone

Ilona Les, Violoncello

Candela Cuevas Djamgossian, Violoncello

Laura Mingo, Cembalo

Elija Kaufmann, Percussion

Ulf Friederichs, Bass

Leitung Petra Müllejans

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