Wolf Gang Cellists

Wolf Gang Cellists

The Wolf Gang Cellists

Die jungen Musiker von The Wolf Gang Cellists studieren alle seit mehreren Jahren bei dem Namensgeber des Quartetts Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar und Berlin. Nach erfolgreicher Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb 2019 entstand knapp zwei Jahre später die Idee ein Celloquartett zu gründen, um der gemeinsamen Vorliebe für Kammermusik freien Lauf zu lassen. Im Rahmen der 65. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler*innen wird das Quartett für Konzerte in der Saison 2021/22 vermittelt.

Joel Blido wurde 1998 in eine Musikerfamilie geboren Beim TONALi-Wettbewerb 2018 gewann er den Weinberg-Sonderpreis für seine herausragende Darbietung zeitgenössischer Musik, 2019 erhielt er beim Deutschen Musikwettbewerb einen Sonderpreis der Stiftung Musikleben und ein Stipendium. Er wurde mit zehn Jahren als Jungstudent in das Pre-College der Hochschule für Musik Würzburg in die Klasse von Orfeo Mandozzi aufgenommen und begann 2014 bei ihm das Bachelor-Studium. 2015 wechselte Joel Blido an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in die Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt und begann dort 2018 das Masterstudium. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit David Geringas. Als Solist spielte er mit Dirigenten wie Alessandro Cadario, Markus Frank, Wolfgang Emanuel Schmidt, Desar Sulejmani und Orchestern wie der Jenaer Philharmonie, dem Albanischen Nationalen Radio-Televisionsorchester und der Kammerphilharmonie Pforzheim zusammen.

Der aus Magdeburg stammende Cellist Konstantin Bruns studierte von 2008 bis 2017 bei Stephan Forck an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Seit 2017 setzt er sein Studium bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste in Berlin fort. Er wurde 2011 beim Internationalen Hindemith Wettbewerb, 2016 beim Internationalen Musikwettbewerb Hamburg und 2017 beim Internationalen Musikwettbewerb in Stockport mit ersten Preisen ausgezeichnet und wurde 2019 Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist konzertierte er mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Magdeburgischen Philharmonie und dem Stockport Symphony Orchestra. Außerdem spielte er Konzerte beim Bodenseefestival, beim Internationalen Musikfestival Kissinger Sommer, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Seit 2017 unterrichtet Konstantin Bruns im Rahmen einer Assistenz von Stephan Forck an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.

Sebastian Fritsch, geboren 1996 in Stuttgart, gewann 2019 den Deutschen Musikwettbewerb mit Publikumspreis und den 1. Preis des Felix Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs. Darüber hinaus ist er 1. Preisträger des TONALi Cellowettbewerb 2018, bei dem er ebenfalls den Publikumspreis, den Mariinsky-Sonderpreis sowie den Saltarello-Preis erhielt. Er begann 2014 sein Studium bei Jean-Guihen Queyras an der Hochschule für Musik Freiburg und setzte es 2018 in der Violoncelloklasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar fort. Seit Herbst 2020 studiert Sebastian Fritsch an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt weiter. Als Solist mit Orchester trat er z. B. mit dem Mariinsky Orchester St. Petersburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Konzerthausorchester Berlin und den Nürnberger Symphonikern, unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, der Liederhalle Stuttgart und dem Konzerthaus Berlin, auf. Er gastierte bei der Cello Biennale Amsterdam, den Salzburger Festspielen und beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Seine Debüt-CD bei GENUIN ist vor wenigen Monaten erschienen. Sebastian Fritsch spielt ein Cello von Thorsten Theis.

Friedrich Thiele, Jahrgang 1996, gewann den 2. Preis, Publikumspreis und Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2019 und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2019. Weitere Erfolge erzielte er beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2019 (2. Preis, Publikumspreis, Orchesterpreis) und beim Wettbewerb Ton & Erklärung in München 2017 (1. Preis). Er ist seit 2016 Student in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Zuvor war er fünf Jahre Jungstudent bei Peter Bruns an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig. Als Solist gastierte er u. a. beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, den Nürnberger Sinfonikern, dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar in Caracas und dem Orchester des Nationaltheaters Brasília. Er war zu Gast beim Heidelberger Frühling, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Molyvos International Music Festival.

Seine Debüt-CD bei GENUIN ist vor wenigen Monaten erschienen. Seit 2010 wird Friedrich Thiele von der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert und spielt ein französisches Cello aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.

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