Daniel Gallmann

Daniel Gallmann

Seit 1983 arbeitet der im Kanton Thurgau lebende Künstler Daniel Gallmann an einem pulsierenden Opus Magnum, seiner „Pastorale“. Er ist auf der Suche nach dem eigentlichen, ursprünglichen Bild einer Landschaft: Immer neu erscheinen die sanft geschwungenen Hügelketten mit wolkenlosem Himmel.

Für Daniel Gallmann, *1959, ist Malerei eine Art geistliche Übung, eine Form kontemplativen Glücks und die Summe höchster Konzentration, die den lauten Ruf nach immer Neuem zum Verstummen bringt. Indem er sich der Forderung des Kunstbetriebs zu immer neuem Spektakel verweigert, wandelt Daniel Gallmann seine Malerei in ein künstlerisches Konzept und widerständige Utopie um. Durch Wiederholung widersetzt er sich der Forderung des Kunstmarktes nach Event und ständiger Innovation. Er bleibt bei seiner Suche nach dem ursprünglichen Bild.

In fast vier Jahrzehnten sind rund 2500 Einzeltafeln entstanden. Zu Bildblöcken zusammengefügt, fordern sie den Betrachter zu meditativem Hinsehen von Bildtafel zu Bildtafel auf. „Was wir sehen, ist stets dasselbe – doch nie das gleiche Bild“ (Christoph Bauer, Kunstmuseum Singen).

Die Pastorale Kunstbrücke in vier einzigartigen Baudenkmalen lädt nicht nur zum Hinsehen ein, sondern auch zum Wiederkommen, zum erneuten Betrachten des gleichen Bildes, zum Innehalten, zum visuellen und akustischen Entdecken der sakralen Räume. Und natürlich auch zum Wandern zwischen den Baudenkmalen der beiden Grenzorte Öhningen und Stein am Rhein, in der magischen Landschaft des westlichen Bodensees, dem Untersee.

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